unser Programm 11/12
2011-08-31
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Freitag, 16. September 2011 Kulturzelt NORDKVARK"Samen san heftikka stuorma"mehrDas Lappen-Musical |
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Freitag, 30. September 2011Uwe Steimle"Uns fragt ja keener"mehr„Die innere Einheit ist doch erst vollendet, wenn der letzte Ostdeutsche aus dem Grundbuch gelöscht wurde!“ – Er kann richtig laut und überaus bissig werden, der Noch-Immer-Ossi Günther Zieschong, wenn er in Ostalgie schwelgt.
Was hat der goldene Westen ihm gebracht, dem ehemaligen Kreissekretär? Er muss sich heute sein Geld mit Kirchenführungen verdienen. Das sind seine real existierenden blühenden Landschaften. Klar, dass die Ost-Sonne schöner strahlte. Aber manchmal muss man sich als Zuschauer auch leise fragen, ob es wirklich nur die Kultfigur Zieschong des Schauspielers und Kabarettisten Uwe Steimle ist, die da auf der Bühne herrlich geifert, oder ob das alles nicht erschreckend nah dran ist an mancher Stammtischrealität. Die wilden Jahre der treuhändischen Einverleibung einer Republik und die Folgen bieten Steimle genug Stoff. Sein Programm „Uns fragt ja keener“ ist das Resümee eines Verlieres aus der intellektuell gedeckelten Abteilung, für den früher alles schöner war, und der heute auch gern mal asiatisch essen gehen und „ne Führungsrolle oder Stasigoreng“ bestellen würde – aber ihn fragt ja keener. Antworten tut er trotzdem. |
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Freitag, 04. November 2011Gogol & MäxMusikclowneriemehrHumor in Concert - Keine Harmonie in der Philharmonie – darum geht es in etwa bei Gogol & Mäx. Die beiden Musiker versprechen ein so herrlich komisches Konzert, wie es Neustadt noch nicht erlebt haben dürfte. Zwei faszinierende Musiker und Komödianten zelebrieren ein tempo- und geistreich ausgefochtenes musikalisches Duell von Bach bis Boogie-Woogie, von Pianissimo bis Pianoforte, von der Solo-Geige bis zur Orchester-Tuba. Wobei eine Tuba und ein Klavier auch mal einfach dazu dienen, eine Teppichstange zu halten – die dann ein Seil für einen Drahtseilakt wird. Darauf balanciert dann einer der beiden, natürlich im rosa Tütü. Klingt abgefahren bis unglaublich? Aber genau so ist es. Dass die Reparatur des auf der Bühne geschrotteten Klaviers plötzlich in einen akrobatischen Handstand übergeht, sollte jetzt eigentlich niemanden mehr wundern. Bei ihrem schrägen Treiben bedienen sich Gogol und Mäx einer schier unglaublichen Instrumenten-Vielfalt. |
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Freitag, 25. November 2011 KGS-Musikpavillon Luise Kinseher„Hotel Freiheit“mehr
Das Hotel „Freiheit“ bildet den Rahmen für ein Figurenpanoptikum der Kabarettistin Luise Kinseher aus Niederbayern. Permanent wechselt sie die Rollen von der Hoteldirektion bis zum Hotelgast. Mit scharfem Auge und noch viel schärferer Zunge nimmt sie die vielen kleinen und großen Eigenschaften der Menschen aufs Korn. Doch trotz aller Errungenschaften droht dem Hotel die Schließung. „Feindliche Übernahme“ heißt das schreckliche Wort, das sich keiner auszusprechen traut. Überall lauert der Feind. Schließlich macht sich das Hotelpersonal auf, zu retten, was noch zu retten ist, doch blödsinnigerweise beginnt es einen Feldzug gegen sich selbst: Um die Freiheit zu retten, wird diese erstmal abgeschafft! Ein allzu komisches Szenario beginnt, das in jedem Fall lustiger ist als die Wirklichkeit. |
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Freitag, 20. Januar 2012Mathias TretterJahresrückblick 2011mehr„Nachgetrettert“ |
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Freitag, 03. Februar 2012Nils Heinrich„Die Abgründe des Nils“mehrIn seinem laufend aktualisierten Soloprogramm „Die Abgründe des Nils“ wendet sich der Schöpfer des legendären Angel-Raps „Fischers Fritze (Angeln Berlin)“ dem sicheren Zusammenbruch bislang verlässlicher Konstanten zu. Er klärt auf über Erbgutbällchen und Phantomvibration, Terrorismusexperten, Essplazebos und andere Wahrheiten. Er spielt Gitarre aus Überzeugung und weil er muss. Manchmal rappt er auch. Das kann dann über Laktose-Intoleranz sein oder auch über seine „Omma Inge“. Gern macht er sich über seine neue Zwangsheimat Stuttgart lustig – nicht nur über die Bahn und ihren dortigen -hof. Und was das kulinarisch für ihn als gebürtigen Sachsen-Anhaltiner, Exwahlberliner und bekennenden Kartoffelfreund im Nichts-als-Spätzle-Paradies bedeutet. |
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Freitag, 24. Februar 2012Louisiana RedThe Giant of BluesmehrLouisiana Red, nichts weniger als ein Urgestein des Blues, kommt nach Neustadt. Es ist fast ein Heimspiel, denn L.R. lebt mittlerweile in Hannover. Wenn er singt und Gitarre spielt, sind die aufgeschriebenen Lieder oft nur der Ausgangspunkt für Interpretationen, die spontanen Eindrücken und unmittelbarem Gefühl folgen. In seiner Musikerkarriere, die nun schon ein halbes Jahrhundert andauert, hat Louisiana Red mit sehr vielen weiteren bedeutenden Bluesinterpreten zusammengearbeitet, darunter Größen wie B.B. King and Muddy Waters. Doch gleichgültig, mit wem er spielt oder wo er auftritt – Louisiana Red strahlt immer die gleiche Intensität aus, sei es vor 100 Zuhörern in einem intimen Klub oder vor 10 000 bei einem Festival. |
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Freitag, 16. März 2012Desimo„Wunschlos oder glücklich“ mehrWas passiert, wenn ein Zauberer, ein Comedian und ein Kabarettist auf unerklärliche Phänomene treffen? Jede Menge Unterhaltung! Und Wünsche gehen in Erfüllung – der erste schon vor Beginn der Show, denn diese drei Personen verwandeln sich in eine: Desimo. Als erfolgreicher Comedian und charmanter Moderator mit einem Auge für die kabarettistischen Momente im Leben ist er wie kein anderer geeignet, um paranormalen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Lustvoll wandelt er zwischen Wahrheit, Wunschdenken und Illusion. Sinnlichkeit und Übersinnlichkeit reichen sich die Hand. Wie tritt man mit Engeln in Kontakt? Wie finde ich einen Parkplatz? Ist Armut nur ein Irrtum unserer Gedanken? Oder ein Irrtum des Chefs? Desimo verblüfft als international preisgekrönter Magier nicht nur mit seinen Tricks, sondern zeigt: Wo das Wissen aufhört, fängt der Spaß erst richtig an. So charmant und vor allem glaubhaft wurde noch nie der Zusammenhang von Engeln, Bingo und Bundestag gezeigt. |
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Samstag, 14. April 2012Alfons„Mein Deutschland“ mehrDas ist er wieder, der Reporter mit dem Puschelmikrofon! Alfons, der mit bürgerlichem Namen Emmanuel Peterfalvi heißt, zeigt seinem Publikum „Mein Deutschland“. Ob auf dem Hof des XXL-Ostfriesen Tamme Hanken, in einem Schrebergarten, auf einer Erfindermesse oder in irgendeiner Fußgängerzone – der orange-blau trainingsbejackte Schein-Schussel stellt unbefangen wie ein Kind auch die peinlichsten Fragen, und Deutschland antwortet ebenso unbefangen wie zum Teil unerwartet. Wigald Boning lässt grüßen. Alfons´ Deutschland präsentiert sich schon einigermaßen speziell, denn der Nachbar mit dem französischen Akzent bringt einige Überraschungen als Licht – entlarvt er doch zum Beispiel in einem deutschen Kleingarten einen offensichtlichen, aber jahrelang unentdeckten Verstoß gegen die heilige Drittel-Regel bei der Bepflanzung. Doch Alfons wertet nicht, er fragt nur und lässt die Menschen antworten. Jeder kann sich seinen Teil denken – und wird vielleicht hoffen, das er nicht der nächste ist, dem Alfons das Puschel-Mikro vor die Nase hält. |
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Broschüre Programm 11/12 |









